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Angststörungen

Die Angsterkrankungen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen in Deutschland. Besonders verbreitet sind die Panikstörung (Panikattacken ohne erkennbaren Auslöser), die Agoraphobie (Angst vor Situationen, aus denen eine Flucht schwierig ist), die soziale Phobie (Angst vor der Ablehnung durch andere, Angst sich zu blamieren), die spezifische Phobie (z.B. vor Höhen, Spinnen, Zahnbehandlung) und die generalisierte Angststörung (Sorgen um verschiedene Inhalte, starke innere Unruhe).

Das zentrale Merkmal der Angststörungen ist die unangemessen starke Angst vor bestimmten Reizen (Situationen, Ereignisse), die meist zur Vermeidung der gefürchteten Situationen führt und dadurch die Betroffenen in ihrer Lebensführung zum Teil erheblich eingeschränkt.

Posttraumatische Belastungsstörungen (Traumatherapie)

Ein Trauma ist ein belastendes Ereignis oder eine Situation, die von der betreffenden Person nicht bewältigt und verarbeitet werden kann.

Als traumatisierend werden im Allgemeinen belastende Ereignisse wie schwere Unfälle, Erkrankungen und Naturkatastrophen, aber auch Erfahrungen erheblicher psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt sowie schwere Verlust- und Vernachlässigungserfahrungen bezeichnet. Nach solchen Ereignissen leiden die betroffenen Menschen meist unter wiederkehrenden Gedanken und Erinnerungen an das Geschehen und vermeiden Situationen, Orte und andere Gegebenheiten, die sie an das traumatische Ereignis erinnern. Meist kommen die Betroffenen innerlich nicht zur Ruhe, leiden unter Schlafstörungen oder sind reizbar und besonders schreckhaft.

Zwangsstörungen

Bei den Zwangsstörungen unterscheidet man zwischen Zwangshandlungen und Zwangsgedanken. Typische Handlungszwänge sind Wasch-, Kontroll-, Zähl- und Ordnungszwänge.

Zwangsgedanken sind immer wieder auftretende aufdringliche Gedanken, welche dann mithilfe häufig ritualisierter Verhaltens- oder Denkweisen „neutralisiert“, also unterbunden werden sollen. Die aufdringlichen Gedanken haben meist einen für die Betroffenen verstörenden Inhalt wie z.B. andere Menschen zu verletzen oder sich sexuell unangemessen zu verhalten. In der Regel sind solche Gedanken mit Schamgefühlen verbunden und die Betroffenen fühlen sich schuldig, weshalb viele lange mit der Suche nach Hilfsangeboten warten.

Depression (Affektive Störungen)

Auch die affektiven Störungen sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Vor allem die Depression gehört zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Das Kernmerkmal einer Depression ist eine ausgeprägte Stimmungsveränderung in Form einer traurigen und niedergeschlagenen Stimmung.

Meist tritt bei betroffenen Menschen auch ein Interessenverlust mit verringertem Antrieb und der Unfähigkeit Freude zu empfinden auf. Nicht selten kommt es im Rahmen dieser Erkrankung zu Schlafstörungen, einem Appetitverlust (mit Gewichtsabnahme), Libidoverlust und einem Gefühl der inneren Unruhe. Verbreitet sind auch Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen und suizidale Gedanken. Neben der depressiven Störung werden auch die Dysthymie (lang andauernde gedrückte Stimmung) und bipolare Störungen (Wechsel auffallend gehobener und gedrückter Stimmung) zu den affektiven Störungen gezählt.

Zudem zeigen sich oft auch im Rahmen von Anpassungsstörungen und Burnout-Syndrom Symptome einer depressiven Störung, ohne dass jedoch das Vollbild einer Depression vorliegt.


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  • Essstörungen
  • Somatoforme Störungen (z.B. Hypochondrie und Krankheitsängste)
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Schlafstörungen
  • Schmerzstörungen
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